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Jeder verarbeitet Einsätze und die damit verbundenen Erlebnisse anders. Zur Unterstützung, belastende Erlebnisse zu bewältigen, stehen als Sofortmaßnahme unsere "Peers" zur Verfügung.

Peer

Das Wort "Peer" kommt aus dem Englischen und bedeutet Kollege oder Gleichberechtigter: Vom Gleichen zum Gleichen. Damit sind in der DLRG Personen gemeint, die eine Ausbildung in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) abgeschlossen haben und selbst Mitglieder der DLRG und meist der SEG sind. Dabei ist es wichtig, dass Peers nicht im vorherigen Einsatz selbst beteiligt gewesen sind.

Bei Bedarf können Einsatzkräfte Peers direkt kontaktieren. Peers sind ferner gezielt in der Beobachtung geschult und dem Erkennen von "unnormalen" Verhaltensmustern ihrer Kamerad*innen. Sie kennen einiges über das Thema Gesprächsführung in Gruppen und Einzelgesprächen.

Die wichtigste und meiste Arbeit der Peers besteht in der Prävention. Hierfür gibt es in sehr vielen Lehrgängen der DLRG schon die Module in denen die PSNV sich und ihre Arbeit vorstellt. Dabei ist es wichtig auch die Einsatzkräfte zu schulen, auf was sie bei sich selbst oder ihren Kameraden achten sollten und am wichtigsten, an wen sie sich wenden können, wenn es ihnen nicht gut geht.

Die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ist ein Überbegriff, darunter fallen die Peers genauso wie die Seelsorger vom Staat und der Kirche. Gemeinsam soll die psychische Gesundheit von Beteiligten in Stresssituationen erhalten bleiben.

Stressbewältigung nach belastenden Ereignissen (SbE)

Unsere Peers sind zudem im SbE - Team Hof eingegliedert.

Die Teammitglieder sind Angehörige von Feuerwehr, DLRG, BRK und Polizei: Männer und Frauen, die den Dienst aus der täglichen Praxis kennen.
Jedes Teammitglied ist ausgebildet in Grundlagen der Stressbewältigung und in den Gesprächsmethoden. Die Ausbildung folgt nationalen und internationalen Standards. SbE-Teams werden heute bei vielen Schadenslagen weltweit eingesetzt.
Grundlagen der “Stressbewältigung nach belastenden Ereignissen (SbE)” ist das “CISM” – Modell, das von den amerikanischen Notfallpsychologen Geroge S. Everly und Jeffrey T. Mitchell entwickelt und im Kriseneinsatz erprobt wurde.

Die Unterstützung wendet sich an alle, die an einem Einsatzort miteinander tätig sind oder waren. Die Ziele sind, die Einsatzkräfte zu entlasten, ihnen die Motivation für den Dienst zu erhalten und psychische Schädigungen zu vermeiden.

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